| 19:30 Uhr | Landesmuseum Mainz

„Consolation – Trost“ – Soiree des Ensemble Vocale Mainz

Es erklingen Werke u. a. von Giovanni Palestrina (1525-1594), Johann S. Bach (1685-1750), Max Reger (1873-1916), Maurice Duruflé (1902-1986), Pierre Villette (1926-1998), Christopher Tin (1976*).

Am Klavier: Andrea Jantzen mit Werken von Franz Liszt (1811-1886), Gabriel Fauré (1845-1924) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847).

Leitung: Johannes Herres

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Der Titel des Programms bezieht sich auf die Klavierstücke „Consolation“ von Franz Liszt. Alphonse de Lamartine (1790–1869), der Liszt stark beeinflusste, schrieb 1830 das Gedicht „Consolation“ (Trost) in seiner „Harmonies poétiques et religieuses“. Liszt stellt dieses Gedicht seinem Klavierzyklus „Consolation“ als Motto voran.

In Zeiten der politischen Krisen, Kriege und Herausforderungen sucht der Mensch Trost. Musik wirkt wie eine kurzzeitige Befreiung, wie eine Unterbrechung. Die Welt der Töne und des Gesangs verfügt zuweilen über eine Überlebensstrategie. Johann Sebastian Bach appeliert daran, zu singen und zu beten. Denn „Wir machen unser Kreutz und Leid, nur größer durch die Traurigkeit“, heißt es in seiner Komposition „ Wer nur den lieben Gott läßt walten“

In dem vorwiegend geistlichen Programm u.a. auch mit den Werken von Pierre Villette „Notre Pèred’ Aix“ und Gabriel Furé „Cantique de Jean Racine“, wird die rastlose Bewegung unterbrochen. Die Zeit bleibt scheinbar stehen. Passend zur Passionszeit kehrt Besinnung ein, Sorgen und Ängste verfliegen für eine Weile. Wir fühlen uns ein wenig getröstet. „Trost“ so nennt Max Reger eine seiner Kompositionen. 

Die Kraft der Musik liegt nicht in den Worten, sondern in den Klängen, die uns bewegen. Sie bestärkt die Hoffnung ,„Hope“ (Christopher Tin) auf Frieden in der Welt „Verleih’ uns Frieden gnädiglich“ ( Felix Mendelssohn-Bartholdy). 

Der Eintritt ist frei! Um Spenden wird gebeten!
 

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