Kleine Wildganspagode in Xi´an
Kleine Wildganspagode in Xi´an

Xi‘an trifft Rheinland-Pfalz

13. September 2017, Symposium und Ausstellung

Deutsch-chinesischer Dialog zum Umgang mit Kulturellem Erbe (öffentliche Veranstaltung)

Am Beispiel Xi'an und Trier, zweier Städte, die zu antiken Kaiserstädten aufstiegen, stellen je drei Wissenschaftler beider Nationen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit dem kulturellen Erbe vor.

Xi'an wurde um 350 v. Chr. Hauptstadt der Qin-Dynastie, damit zur ersten Hauptstadt des Kaiserreichs China. Die im 7.-9. Jh. mit einer Mio. Einwohner größte Stadt der Erde wurde 1974 weltbekannt, als man rund 36 km nordöstlich das Mausoleum des ersten chinesischen Kaisers Qín Shǐhuángdì ergrub, mit über 8000 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten in Gefechtsaufstellung (seit 1987 in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO; die antiken Stätten Triers stehen zusammen mit Dom und Liebfrauenkirche seit 1986 in der Liste).

In den Vorträgen geht es um den archäologisch/denkmalpflegerischen Umgang mit den Funden, um Fragen zur Konservierung und zu Management und Vermarktung.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Fotos und Texte ausgestellt: Tempelanlagen, Museen und Fundstellen vornehmlich aus Xi'an und der Provinz Shaanxi. Neben den 8000 Soldaten des berühmten Grabmals werden u.a. Museen, Tempel, wie die kleine Wildganspagode, die zwischen 707 und 709 entstand, oder die Stadtmauer Xi'ans (1374-1378) vorgestellt.