Kelti fragt: "Wachsen die Früchte auch in eurem Garten?"

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Stillleben mit Früchten, 1759

Justus Juncker (Mainz 1703 - 1767 Frankfurt/M.)
Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Die Trauben, Feigen, Apfelsinen und Äpfel sehen wie frisch gepflückt aus. So richtig zum Anbeißen! Der süße Duft lockt aber nicht nur hungrige Menschen an. Wenn nicht jemand die Fliegen vertreibt, wird das Obst bald faule Stellen und Würmer haben. Wer will dann noch davon essen?

Bei armen Leuten sind wir hier nicht zu Gast. Porzellan, Glas, Silber, Seide, exotische Früchte und Zuckergebäck gab es früher nur in den Haushalten sehr vermögender Bürger. Dort hingen auch Gemälde wie dieses. Sie werden Stillleben genannt, weil stillstehende Dinge darauf zu sehen sind. Das können außer Früchten auch andere Lebensmittel, Getränke, Blumen, kleine Tiere, Bücher oder Musikinstrumente sein.

 

Stillleben stecken voller Geheimnisse, denn alle Dinge, die darauf zu sehen sind, haben eine besondere Bedeutung. Die Trauben (Wein) und das Gebäck (Brot) erinnern zum Beispiel an das Heilige Abendmahl.

Stillleben mit Früchten, 1759
Stillleben mit Früchten, 1759