Kelti sagt: "Ohne Schnur, kein Licht."

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Tischlampe, Modell "Bamboo", 1898

Louis Comfort Tiffany (New York 1848 - 1933 New York)
Glasmosaik, Bronzefuß, Höhe 67 cm

Viele von euch kennen ähnliche Lampen aus dem Kaufhaus. Etwas haben solche Lampen immer gemeinsam: der Lampenschirm setzt sich aus vielen farbigen Glasstücken zusammen. Und damit der schwere Schirm nicht umkippt, ist er auf einem Fuß aus Metall befestigt.

Wie bei einem Puzzle werden bei diesen Lampen die farbigen Gläser nach einer Vorlage ausgeschnitten und durch Bleistege miteinander verbunden. Diese Technik ist schon sehr alt, bereits im Mittelalter schmückten riesige Fenster mit Glasbildern viele Kirchen und die Wohnhäuser wohlhabender Bürger.

Der Name für diese Lampen ist weltberühmt. Sie heißen nach ihrem "Erfinder" Louis Comfort Tiffany, der vor über 100 Jahren in New York auf die Idee kam, aus sehr flachen Glasstücken Lampenschirme herzustellen. Da sich die Tiffany-Lampen sehr gut verkauften, wurden sie bald von anderen Produzenten nachgeahmt. Trotzdem heißen sie weltweit einfach "Tiffany-Lampen". 

 

Wer sich den Schirm der Lampe genau anschaut, erkennt Blätter und Stiele von Bambus. Erinnert die ganze Lampe nicht irgendwie an eine Pflanze oder einen Pilz?

Tischlampe, Modell "Bamboo", 1898
Tischlampe, Modell "Bamboo", 1898