Kelti sagt: "Die können ja über den Rhein laufen!"

Mainzer Geschichten

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Mainz und der zugefrorene Rhein von Kastel her, am 24. Januar 1830

Georg Kneipp (Mainz 1793 - 1862 Köln)
Öl auf Holz 49 x 66 cm

Es ist Winter in Mainz. Der Kalender zeigt den 24. Januar 1830. In der Stadt liegen Eis und Schnee und es ist bitterkalt. So kalt, dass sogar der Rhein zufriert. Also warm anziehen und raus auf's Eis! Das ist mittlerweile so dick, dass sogar Kutschen und Pferdeschlitten nicht mehr einbrechen. Da ist die ganze Stadt auf den Beinen. Man steht in Gruppen zusammen, isst heiße Maronen, plaudert über dies und das, albert herum oder lässt sich im Schlitten über das Eis ziehen. Auch die strengen Herren mit Zylinder wollen diesen Tag nicht verpassen. Einige von ihnen schauen uns sogar aus dem Bild heraus an, als wollten sie sagen: "Seht her, so etwas hat es lange nicht mehr gegeben und wir waren dabei!"

 

Tatsächlich, so ein Eiswinter kam nur selten vor. Das war eine Sensation! Plötzlich war der Rhein der größte Spielplatz in der Stadt.

Mainz und der zugefrorene Rhein von Kastel her, am 24. Januar 1830
Mainz und der zugefrorene Rhein von Kastel her, am 24. Januar 1830