Kelti fragt: "Ob man darauf schlafen kann?"

Farben, Flecke, Formen

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Kissenbild, 1971

Gotthard Graubner (geb. 1930 in Erlbach/Vogtland)
Acryl und Öl auf Leinwand über Synthetikwatte, 84 x 82 cm

Ob das Bild auch wirklich so weich ist, wie es aussieht? Oder ist alles nur Täuschung, und das quadratische "Kissen" ist ganz hart?

Wie hat der Künstler das nur gemacht? Um ein Kissen zu füllen, braucht man etwas Weiches, Federn zum Beispiel. Gotthard Graubner nahm dafür Watte, die er auf einer Holzplatte befestigte und dann mit einer Leinwand bespannte. Anschließend ließ er Farbe in die Leinwand und in die darunter liegende Watte eindringen. Jetzt sieht das Ganze wie ein schmutziger Kissenbezug aus. Übrigens, es gibt von Graubner auch riesige "Kissen", 4 x 5 Meter groß, und die haben ganz tolle Farbwirkungen.

 

Kissen sind nicht immer weich. Das weiß jeder, der einmal eine Kissenschlacht gemacht hat. Vielleicht hat Graubner sich die graue Farbe zum Bemalen ausgesucht, um seine Kissen wie einen "weichen Stein" aussehen zu lassen.

Kissenbild, 1971
Kissenbild, 1971