Grabstein des Reeders Blussus und seiner Frau Menimane, 2. Viertel des 1. Jh.s n. Chr.
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Grabstein des Reeders Blussus und seiner Frau Menimane
2. Viertel des 1. Jh.s n. Chr.

Inv. Nr. S 146 

Blussus und seine Ehefrau Menimane sind Angehörige der einheimisch-keltischen Bevölkerung. Das Relief zeigt die Eheleute auf einer Bank sitzend, dahinter einen Jungen, bei dem es sich wohl um den Sohn Primus handelt. Blussus trägt seinen Geldbeutel und damit seinen Wohlstand selbstbewusst zur Schau. Er ist als Reeder zu seinem Vermögen gekommen. Sein wichtigster Auftraggeber dürfte das in Mainz stationierte Militär gewesen sein.
Der Grabstein stellt ein eindrucksvolles Beispiel für die Romanisierung dar, die soziale und kulturelle Angleichung der einheimisch-keltischen Bevölkerung an die römische Zivilisation.