Judaica

Eine Krone für Magenza – Die Judaica-Sammlung im Landesmuseum Mainz

Hrsg: Andreas Lehnardt im Auftrag der GDKE RLP
Autor: Lehnardt, Andreas
Verlag: Imhof Verlag, Petersberg, 2015  
ISBN 978-3-7319-0158-7  
216 Seiten
Preis: 19,95 Euro

Auf 216 Seiten dokumentiert „Eine Krone für Magenza“ die Bedeutung der Sammlung jüdischer Kulturobjekte für Mainz. Beschrieben werden nicht nur Geschichte und Herkunft der Kulturgüter, vielmehr werden auch Kultobjekte und ihre Funktionen in einem Katalogteil vorgestellt, wobei die Inschriften neu aus dem Hebräischen übersetzt wurden. Die im Landesmuseum Mainz aufbewahrten mittelalterlichen jüdischen Grabsteine, darunter eines der ältesten jemals in Europa aufgefundenen Epitaphe, werden ebenso berücksichtigt wie die mittelalterlichen Synagogeninschriften.  Der Band erinnert zugleich an das heute fast vergessene kleine jüdische Museum, das von 1926 bis 1938 in Mainz in der Hindenburgstraße angesiedelt war, dort wo heute die neue Synagoge steht.

 

 

 

Die SchUM-Städte am Rhein (Deutsch und Englisch)

Hrsg.: GDKE RLP Direktion Landesdenkmalpflege Mainz, 2012
Autor: Preißler, Matthias
Verlag: Schnell & Steiner, Regensburg
ISBN 978-3-7954-2673-6 (Englisch)
ISBN 978-3-7954-2661-3 (Deutsch)
41 Seiten
Preis: 5 Euro

Mainz, Worms und Speyer, die drei jüdischen Zentren des mittleren Rheingebiets, sind seit dem Hochmittelalter unter dem Akronym SchUM bekannt. Dieses wurde aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Ortsnamen - Schpira, Warmaisa, Magenza - gebildet. Die Ausstrahlung der SchUM-Gemeinden, die Bedeutung ihrer Gelehrten und Lehrhäuser sowie die vielfältigen Traditionen, die sich mit Ihnen verbinden, begründen den einzigartigen Rang der drei Gemeinden für das aschkenasische Judentum.

Von ganz außergewöhnlicher Bedeutung sind die materiellen Überreste, die in den drei SchUM-Städten erhalten geblieben sind oder wieder sichtbar gemacht wurden: in Speyer insbesondere der Judenhof mit Synagoge und Mikwe, in Worms der "Heilige Sand", der älteste jüdische Friedhof Europas, sowie die 1938 zerstörte und 1968 wieder aufgebaute Synagoge und die Mikwe, in Mainz der "Denkmalfriedhof".

Die SchUM-Städte Speyer-Worms-Mainz: Ausflugsziele zu den Kulturstätten des Judentums am Rhein

Hrsg.: GDKE RLP Direktion Landesdenkmalpflege Mainz
Autor: Preißler, Matthias
Verlag: Schnell & Steiner, Regensburg, 2013
ISBN 978-3-7954-2595-1          
144 Seiten                                                
Preis: 14,95 Euro

Der Reiseführer lädt ein, die einzigartigen Denkmäler jüdischer Kultur zu erkunden, die sich in Speyer, Mainz und Worms vorwiegend aus dem Mittelalter erhalten haben. Orte wie die Synagoge und Mikwe im Judenhof von Speyer, die Mikwe, die wiedererrichtete Synagoge oder der Heilige Sand - der älteste jüdische Friedhof Europas - in Worms sowie der Mainzer Denkmalfriedhof erzählen noch heute von der großen Vergangenheit der SchUM-Gemeinden, die sich dort etwa seit der ersten Jahrtausendwende nachweisen lassen. Ein Sinnbild für die Lebendigkeit der jüdischen Kultur in unseren Tagen ist die neue Synagoge in Mainz.