Restaurierung Gemälde und Skulpturen

Zwei Restauratorinnen betreuen in dieser Werkstatt den Bestand von ca. 2700 Gemälden von der Zeit des Mittelalters bis zum 21. Jahrhundert sowie den Bestand von rund 400 gefassten und ungefassten Holzskulpturen. Ihre Aufgaben bestehen zum einen in restauratorischen Tätigkeiten wie Sichern, Reinigen, Fehlstellen ergänzen, Retuschieren und zum anderen in der Kontrolle und Sicherung von konservatorisch günstigen Rahmenbedingungen in Ausstellungsräumen und Depots. Außerdem müssen Dokumentationen zur Restaurierungsgeschichte der jeweiligen Objekte erstellt und nach der Ausführung von Erhaltungsmaßnahmen ergänzt werden. Zu der präventiven Konservierung der Objekte gehört die Betreuung von Leihanfragen, das Erstellen von Befunduntersuchungen und Zustandsprotokollen sowie die Mitarbeit bei Ausstellungsaufbauten unter konservatorischen Gesichtspunkten. 
Die Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Hauses ist sehr eng. Die Restauratoren können z.B. bei kunsthistorischen Interpretationen mit ihren maltechnischen Kenntnissen weiterhelfen. Die Verwendung von optischen Hilfsmitteln wie Infrarotaufnahmen, Untersuchungen unter ultraviolettem Licht und dem Stereo-Technoskop dienen dazu Datierungen, Umdatierungen und Zuschreibungen vorzunehmen.