Entfestung, Stahlplatten, Stahlkuben, Gitterelemente, 2016 © Madeleine Dietz
Tudmur, Erde und Pigment auf Leinwand, 2017 © Madeleine Dietz
Was oben war wird unten sein Nr. 5, Stahl, Erde, 2006 © Madeleine Dietz

Madeleine Dietz: Korrespondenzen Skulpturen, Installationen, Malerei

2. November 2018 bis 28. April 2019

Die Sonderausstellung „Korrespondenzen“ zeigt Kunstwerke der 1953 in Mannheim geborenen Künstlerin Madeleine Dietz als Interventionen sowohl in der Dauerausstellung des Museums, als auch im Innenhof des Landesmuseums Mainz.

Materialien und Situationen miteinander ins Gespräch zu bringen, ist ein Grundelement der Arbeiten der Künstlerin.

Stahl und Erde sind dabei die wesentlichen Elemente, mit denen sie in immer neuen Anläufen und immer wieder anderen Konstellationen arbeitet. Für Madeleine Dietz steht der Stahl gleichsam für die Kultur und die Erde für die Natur. Beides wird in ihren Arbeiten kontrastiert und zu einer Einheit verbunden.

Zugleich setzt sie diese Elemente mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen in Beziehung: „Flucht“, „Heimat“ oder „Grenzen“. Zu diesen Grenzen gehört auch die Grenze menschlichen Lebens, die Vergänglichkeit und der Tod: „Aus der Erde sind wir genommen, zur Erde sollen wir wieder werden“.

Die Arbeiten können zugleich als Experimente in Sachen Autonomie wie als Reflexion historischen Formenvokabulars verstanden werden. Es sind Artefakte, welche gesellschaftliche Raumgefüge erkunden, museale Rauminszenierungen befragen, traditionelle Formen kontrastieren und damit in ihrer Bedeutung wieder ins Bewusstsein rücken.

Ihre „konkret“ zu nennenden Werke sind voller produktiver Bezugnahmen auf die jeweiligen Kontexte, welche auf neue Weise in den Blick genommen werden.

Begleitend zur Ausstellung erscheint im Verlag Schnell & Steiner, Regensburg: Walter Zahner (Hrsg.): Madeleine Dietz – Korrespondenzen, 2018

Flyer zur Ausstellung zum Download: Madeleine Dietz – Korrespondenzen