Sommerrätsel

Foto: AZ/Slomka

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In den vergangenen Wochen haben uns zahlreiche Einsendungen zum Slevogt-Sommerrätsel erreicht. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und sagen Ihnen gerne, dass Sie fast alle richtig gelegen haben! 

Unter den richtigen Einsendungen hat unsere Direktorin Dr. Andrea Stockhammer drei Gewinner ausgelost, die sich jetzt über ihre Preise freuen können. 

Gewonnen haben: 

Eine Fahrt mit dem Heißluftballon der Sparda-Bank über Rheinhessen: 
Heide-Marie Harasin

Eine Jahreseintrittskarte für das Landesmuseum Mainz: 
Maria Gagneur

Ein Katalogbuch zur Slevogt-Ausstellung:
Anne Hanschke

Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei der Sparda-Bank für den Hauptpreis!

Dieses Bild haben wir gesucht:

Bei unserem Rätsel ging es um das Gemälde „Picknick – Familienbild“ von 1903. Das Bild, das Slevogts Frau Nini sowie deren Geschwister und einige Freunde bei einer sommerlichen Mahlzeit am Waldrand zeigt, gehört zum Bestand der Max Slevogt-Galerie auf Schloss Villa Ludwigshöhe im pfälzischen Edenkoben. Derzeit ist es zu Gast in Mainz und noch bis 12. Oktober in der Ausstellung „Max Slevogt – Neue Wege des Impressionismus“ im Landesmuseum Mainz zu sehen.

Bildausschnitt 1

Max Slevogt porträtierte in seinen Gemälden häufig Freunde oder Angehörige, oft mitten in der Landschaft. Seine Bilder sind Momentaufnahmen aus dem Leben um die Jahrhundertwende: Eine Dame ging damals selbst in den Wald nicht ohne Kopfbedeckung, denn Sonnenbräune war verpönt und die Hutmode bot jedes Jahr Neues.

Tipp: Die Dame ist nicht allein auf dem Bild.

Bildausschnitt 2

Das Licht an sich kann man nicht malen. Die Impressionisten versuchten es trotzdem, indem sie dessen Wirkung einfingen. Max Slevogt verleiht auf seinen Bildern jedem Gegenstand einen eigenen Farbton und lässt so Sonnenlicht im Gras funkeln.

Tipp: Das Sonnenlicht fällt auf Gras und auf Stoff.

Bildausschnitt 3

Max Slevogt benutzt in einem einzigen Gemälde ganz unterschiedliche Maltechniken. Hier treffen mit dickflüssiger Ölfarbe modellierte Stellen auf solche, die mit stark verdünnter Farbe gemalt sind. Durch die Art und Weise, wie die Farben auf der Leinwand aufgetragen werden, wird das Gemälde plastisch und haptisch erlebbar.

Tipp: Wir befinden uns immer noch in der freien Natur.

Bildausschnitt 4

Schwarz und weiß in der farbenfrohen Welt der Impressionisten? Ja, das geht, denn Max Slevogt wollte hier nur das malen, was er wirklich vor sich sah: Mit Vatermörderkragen und Krawatte fühlte man sich um 1900 in der freien Natur niemals overdressed.

Tipp: Der Mann ist der Hahn im Korb.