Workshops

Schulklassen und Kindergartengruppen

Wir bieten verschiedene Workshops an, die von Ihnen zusätzlich zum Besuch der Ausstellung gebucht werden können. 

Ritter Rostfrei

Du baust einen Ritterhelm aus festem Papier, bringst eine Verzierung obendrauf an, gibst dir einen Namen und stellst dich vor. Und wie sind wir darauf gekommen?

 In unserer aktuellen Ausstellung „Ritter! Tod! Teufel?“ siehst du prächtige Rüstungen und Bilder von Turnieren.  Zum Turnier erschien der Ritter in voller Rüstung. Sein Gesicht verschwand hinter dem Visier seines Helmes. Daher brauchte er einen interessanten Aufsatz für seinen Helm, an dem man ihn erkennen konnte: die Helmzier. Das kann man gut an den Ritterfiguren aus Sandstein  in unserer Dauerausstellung sehen. Bringe einen Schmuck für deinen Helm  von zuhause mit: ein Plastiktier, tolle große Federn, einen Gegenstand, der für dich wichtig ist. Dann baust du dir im Museum einen Helm. Deine Helmzier kommt obendrauf und fertig ist er: Der Ritter Rostfrei. Oder lieber Kevin von Monsterburg? Nils der Prächtige?

Dagegen! Dafür!

Du druckst Figuren und Gegenstände im Hochdruckverfahren mehrmals auf ein Blatt und stellst so ein Plakat her. Und wie sind wir darauf gekommen?

In unserer aktuellen Ausstellung „Ritter! Tod! Teufel?“ geht es um einen Ritter, der seine Gegner öffentlich beleidigt hat: Franz von Sickingen. Er ließ ein Plakat aufhängen, einen sogenannten Schmähbrief. Darauf sind  seine Feinde kopfüber aufgehängt zu sehen. Sie tragen ihre Rüstungen, damit man sieht, dass sie Ritter sind. Wie frech! Die Plakate konnten schnell und in großer Zahl hergestellt werden, weil sie gedruckt wurden, nicht gemalt. Das war ein technischer Fortschritt, den auch du nutzen kannst. Zunächst bekommst du den Schmähbrief gezeigt  und die Antwort der anderen Ritter. Dann wirst du selbst aktiv. Du druckst ebenfalls mit kleinen Figuren, aber nicht so etwas Unverschämtes, im Gegenteil: Du druckst ein Lob-Plakat. Welche bekannte Persönlichkeit findest du so richtig gut? Woran erkennen wir ihn oder sie?

Ihren Ausweis, bitte!

Du stellst ein Wappen für dich her. Entweder schneidest du die einzelnen Bestandteile aus buntem Papier aus oder du malst sie mit Wasserfarben oder Buntstiften. Und wie sind wir darauf gekommen?

Das Wappen erzählt mit seinen bunten Flächen und den Gegenständen, die es zeigt, etwas über seinen Träger. Wie Wappen zusammengesetzt sind, kannst du gut an den großen Ritterfiguren aus Sandstein sehen, die im gläsernen Durchgang oben stehen. In unserer aktuellen Ausstellung „Ritter! Tod! Teufel?“ sind viele gemalte Wappen zu finden, vor allem in Büchern. Du wirst ein fröhlich buntes Blatt anschauen, das mit vielen Wappen umrahmt ist. Die Träger der Wappen kämpfen mit Worten gemeinsam für eine Idee. Ihre Wappen zeigen, aus welchen Familien sie kommen und wofür sie als Personen eintreten. Nichts ist nur zufällig so, alles hat eine Aussage. So ist das auch auf deinem Wappen: Die Farben deines Heimatortes oder deines Sportvereins kannst du mit dem kombinieren, was dir persönlich wichtig ist: dein Haustier, dein  Sportgerät, dein Musikinstrument, …

Der schöne Ritter Philipp

Du prägst aus Metallfolie eine Verzierung, die zu einer Ritterrüstung gehören könnte. Und wie sind wir darauf gekommen?

Eine Rüstung soll den Ritter schützen. Sie ist sehr schwer und stabil. Doch in unserer aktuellen Ausstellung „Ritter! Tod! Teufel?“ ist auch eine Rüstung zu sehen, die ein Kunstwerk ist. Überall sind Verzierungen angebracht, sie hat feine Muster eingeätzt bekommen. Einige der schützenden Platten sehen aus wie Blumen. Diese Rüstung ist so besonders, dass ein Maler sie auf einem Bild in der Ausstellung dargestellt hat. Mal sehen, ob du die Rüstung finden kannst, wenn du das Bild gesehen hast. Sie wird dir bestimmt gefallen. Du kannst ein oder zwei  Ersatzteile für diese Rüstung aus Metallfolie herstellen. Nur, falls der schöne Ritter Philipp mal in den Kampf ziehen muss.

Pssst! Geheim!

Du entzifferst einen Brief in Geheimschrift und verfasst dann selbst einen. Und wie sind wir darauf gekommen?

Franz von Sickingen war nicht nur mächtig, sondern auch listig. Als er auf seiner belagerten Burg Nanstein dringend Hilfe brauchte, schrieb er einen Brief in Geheimschrift. In seinem Alphabet ordnete er jedem Buchstaben ein Zeichen zu (die wenig benutzten Buchstaben ließ er weg). Doch wenn man den Schlüssel hat, ist das Lesen kein Problem mehr. Schaffst du es, einige Buchstaben ohne Schlüssel  zu entziffern? Oder anhand eines entschlüsselten Wortes? Mit Feder und Tinte kannst du selbst in Geheimschrift schreiben. Du kannst dir eine eigene Verschlüsselung ausdenken und Botschaften versenden.

Preise und weitere grndsätzliche Infos finden Sie hier: Praktische Hinweise