Die Kooperationspartner von Universität und GDKE

Von links nach rechts: 
Prof. Dr. Wolfgang Breul,  Prof. Dr. Georg Krausch, Thomas Metz, Prof. Dr. Sebastian Grätz, Dr. Andrea Stockhammer    

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Die Ausstellung ist Teil der bundesweiten Dekade „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“. Mehr Informationen unter www.luther2017.de

Die Ausstellung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. 

Kooperation

GDKE und Johannes Gutenberg-Universität arbeiten zusammen

Die Ausstellung "Ritter! Tod! Teufel?" wird in enger Zusammenarbeit zwischen der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) und der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vorbereitet. Aus diesem Anlass haben Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, und Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. 

Ziel und Inhalte

Die Kooperation unterstützt die große Ausstellung als zentralen Beitrag des Landes Rheinland Pfalz zur Reformationsdekade, die 2008 startete und mit dem 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 endet. Dr. Andrea Stockhammer, die Direktorin des Landesmuseums Mainz, hat gemeinsam mit Dr. Wolfgang Breul, Professor für Kirchengeschichte der Neuzeit, das wissenschaftliche und organisatorische Konzept der Ausstellung erarbeitet. Kuratorin der Ausstellung ist Dr. Karoline Feulner vom Landesmuseum Mainz. Aber auch die GDKE-Direktionen Landesdenkmalpflege, vertreten durch Dr. Joachim Glatz und die Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer, vertreten durch Dr. Angela Kaiser-Lahme, sind in das Projekt eingebunden, welches die Bedeutung Franz von Sickingens und des Adels für die Reformation landesweit sichtbar machen wird.

Ziel der Kooperation ist es unter anderem, im Rahmen einer Partnerschaft personelle und materielle Ressourcen gemeinsam zu nutzen, um zum einen das in der GDKE vertretene Know-how zu ergänzen und zum anderen der Universität Mainz durch die Ausstellung zu einer öffentlichen Sichtbarkeit ihrer Forschungsleistung zu verhelfen.

Professoren der Universität im Beirat

Dementsprechend ist der wissenschaftliche Beirat unter der Leitung des Generaldirektors der GDKE unter anderen mit Professoren der Universität Mainz besetzt: neben Breul sind dies Prof. Dr. Matthias Schnettger, Prodekan des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften, sowie Dr. Hans-Christian Maner, Professor im Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar. Ergänzt wird die Mainzer Runde durch auswärtige Experten: Prof. Dr. Kurt Andermann, Adelsexperte am Generallandesarchiv Karlsruhe und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte an der Universität Freiburg, Dr. Thomas Kaufmann, Professor für Kirchengeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen, Dr. Dr. Johannes Schilling, Prof. für Kirchengeschichte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für das Reformationsjubiläum 2017, und Dr. Dr. Andreas Tacke, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Trier.

Der wissenschaftliche Beirat unterstützt bei der Entwicklung eines wissenschaftlichen Gesamtkonzeptes, bei der Auswahl und Gewinnung von Leihgaben und übernimmt die Autorenschaft wesentlicher Teile des Katalogs. Diesen wird die Evangelisch-Theologische Fakultät im Rahmen der Vereinbarung in den kommenden Monaten erstellen sowie eine große wissenschaftliche Tagung zum Thema „Ritterschaft und Reformation“ im europäischen Horizont vorbereiten, die im März 2015 im Landesmuseum in Mainz stattfinden soll. Zudem werden mehrere Vortragsreihen organisiert, darunter eine in Zusammenarbeit mit dem Institut für geschichtliche Landeskunde und dem Leibniz-Institut für europäische Geschichte.