Johann Georg von Dillis: "Sauser Jackel, ein bayerischer Invalide", um 1790
Johann Georg von Dillis: "Sauser Jackel, ein bayerischer Invalide", um 1790

Neu zugeschriebene Zeichnungen. Ein Rückblick

19. Juli - 25. Oktober 2015

Mit dieser Ausstellung verabschiedet sich Dr. Norbert Suhr, der langjährige Leiter der Graphischen Sammlung. Er zieht mit ihr ein Résumé seiner vom Original ausgehenden und immer wieder zu ihm zurückkehrenden wissenschaftlichen Tätigkeit am Landesmuseum.

Gezeigt werden ca. 30 Zeichnungen des 17. bis 19. Jahrhunderts, die er und auch auswärtige Fachkollegen im Lauf der Jahre neu zugeschrieben haben. Es handelt sich um Zeichnungen, die entweder als „anonym“ oder unter einem anderen Künstlernamen geführt wurden.

Die spektakulärsten Zuschreibungen gelangen zweifellos mit unerkannt im Nachlass Lindenschmit liegenden Blättern Carl Philipp Fohrs, eines der besten Zeichner der deutschen Romantik. Außer diesen werden Zeichnungen u. a. von Johann Georg von Dillis, Ernst Fries, Johann Christian Klengel, Julius Oldach, Franz Pforr, Johann Heinrich Roos, Moritz von Schwind und Adrian Zingg zu sehen sein.