Markthäuser

Markthäuser, Gemälde

Bis zum 2. Weltkrieg war die Bebauung des Marktes nördlich des Domes bestimmt durch mehrgeschossige Wohn- und Geschäftshäuser verschiedener Epochen, vom späten Mittelalter bis in die zweite Hälfte des 19. Jhs.

Bild: Conrad Sutter, Marktplatz während des Festumzugs im Gutenbergjahr 1900, Lithographie

Markthäuser 1978, Archivfoto

Im Bombenkrieg wurden die Häuser am Markt bis auf wenige Reste  stark beschädigt, meist aber völlig zerstört. Die Nordseite des Marktes wurde in  bescheidenen Formen der Nachkriegszeit bebaut.


Bild: Markthäuser 1978, Foto: Georg Peter Karn

Markthäuser heute, Foto: Jürgen Ernst

Im Vorfeld des Dom-Jubiläums 1975 wurde im Zusammenhang mit der Platzgestaltung die Rekonstruktion der nördlichen Häuserzeile konzipiert und bis 2008 umgesetzt. Was entstand, entsprach im Großen und Ganzen dem überlieferten historischen Bild. Allerdings fügte man an Stelle von zwei kleinen Häusern eine Kopie des barocken Hauses zum Fuchs ein, das ursprünglich in der Augustinerstraße gestanden hatte. Die Hauskopien am Markt sind von unterschiedlicher Qualität. Auch wenn die Rekonstruktionen am Markt von bisweilen heftigen Diskussionen begleitet wurden, werden die Fassaden von der Öffentlichkeit als Altstadt-Bild akzeptiert.

Foto: Markthäuser 2001, Foto: Georg Peter Karn