Ernst Ludwig Kirchner, Roter Baum am Strand
Ernst Ludwig Kirchner, Roter Baum am Strand, 1913 , Öl auf Leinwand, 75 x 100 cm Privatbesitz
Schmidt-­Rottluff, Dünenlandschaft (Leba), 1938, Öl auf Leinwand, Aquarell und Tusche, Privatbesitz, © VG Bild-­Kunst, Bonn 2016

Schmidt-­Rottluff, Dünenlandschaft (Leba), 1938, Öl auf Leinwand, Aquarell und Tusche, Privatbesitz, © VG Bild-­Kunst, Bonn 2016 

Erich Heckel, Nordseeküste, 1955, Holzschnitt, Museumsberg Flensburg © Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen

Erich Heckel, Nordseeküste, 1955, Holzschnitt, Museumsberg Flensburg © Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen 

Emil Nolde, Roter Mohn, Aquarell, Museumsberg Flensburg © Nolde Stiftung Seebüll

Führungen

Kuratorenführung 

Dr. Karoline Feulner führt persönlich durch die Ausstellung. 

Termine: 12. Juli / 27. September, jeweils um 18:00 Uhr

Themenführungen

Seelenlandschaften

Das unendlich scheinende Meer und der weite Himmel der norddeutschen Landschaft faszinierten Emil Nolde wie auch die Künstlergemeinschaft „Brücke“ gleichermaßen. Dieses spezielle Naturerlebnis äußerte sich bei den Expressionisten in Werken, die keine reinen Abbilder von Natur und Wirklichkeit mehr waren, sondern zugleich die seelische Befindlichkeit des Künstlers zum Ausdruck brachten. Diese neue Landschaftsauffassung, bei der die Natur in Farbflächen gegliedert und die Farbe ihrer darstellenden Funktion enthoben und emotional aufgeladen ist, ließ ihre Bilder zu Seelenlandschaften werden.

Termine: 10. Juli / 14. August, jeweils 11 Uhr

Schwarz-weißer Himmel

Die Druckgrafik nahm bei den Expressionisten einen hohen Stellenwert ein. Für Emil Nolde und Ernst Ludwig Kirchner hatte sie die gleiche Bedeutung wie ein gemaltes Bild. Die in deutscher Tradition stehende Druckgrafik mit ihren starken schwarz-weißen Kontrasten und kräftigen Konturen wurde durch die Expressionisten wiederentdeckt und modernisiert. Ihre Eigenschaften kamen den Künstlern äußerst entgegen. Im Gegensatz dazu zeigen die großformatig kolorierten Tuschpinsellithografien Emil Noldes, wie er die Landschaft mit wenigen Strichen in Grafik umsetzt und zudem durch intensive Farbe enorm steigert.  

Termine: 24. Juli / 21. August, jeweils 11 Uhr

Farbenstürme

Im Gegensatz zu den Impressionisten stellten die Künstler des Expressionismus die reine emotional aufgeladene Farbe in den Mittelpunkt, die sie frei und ungemischt verwendeten. Diese ungewöhnliche Farbigkeit und die starken Komplementärkontraste ließ die Presse von einer „Farbenwelt von wahrhaft exotischer Farbenglut“ und einem „übermütigen Farbenbachanal“ sprechen. Gerade in der Darstellung der norddeutschen Landschaft vereinen sich Farben und Emotionen schließlich zu ganzen „Farbenstürmen“. 

Termine: 3. Juli, 11 Uhr

Die Themenführungen sind auch für Gruppen buchbar. Bitte benutzen Sie dafür unser Reservierungstool: Buchungen für Gruppen