Foto: Herbert Piel
Foto: Herbert Piel
Foto: Herbert Piel
Foto: Herbert Piel
Foto: Herbert Piel
Foto: Herbert Piel

ANKUNFT: RHEINLAND-PFALZ

28. August bis 30. Oktober

53.000 Menschen sind im Jahr 2015 auf ihrer Flucht in Rheinland-Pfalz angekommen. Viele kommen, um zu bleiben, auch wenn darüber noch nicht entschieden ist.

Im Herbst 2015 gab es mehr als 20 Flüchtlingslager in Kasernen, Fabrikhallen, auf Parkplätzen mit großen Zelten und zehntausende Menschen mussten in Provisorien leben. Tausende Helfer aus Hilfsorganisationen, Verwaltungen oder als Einzelpersonen engagieren sich seitdem. Sie erleichtern den Angekommenen den Aufenthalt. Sie helfen bei ersten Schritten in der neuen HEIMAT.

Die "neuen Rheinland-Pfälzer" sprechen noch nicht unsere Sprache. Viele müssen die Schrecken von Flucht und Vertreibung vergessen lernen. Auch nach der ANKUNFT RHEINLAND-PFALZ wird ihr Leben nicht leicht sein.

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat ab Herbst 2015 die neuen Unterkünfte für Flüchtlinge beschafft und für den Betrieb hergerichtet. Sie hat den Fotografen Herbert Piel beauftragt, die Wochen der Ankunft zu dokumentieren. Er besuchte die Camps und Unterkünften. Er hielt Flüchtlinge und Helfer im Foto fest. Herbert Piel schuf eine einzigartige Dokumentation des Übergangs.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz hat mit dem Fotografen die Ausstellung ANKUNFT: RHEINLAND-PFALZ konzipiert und zeigt die Werke erst in den Thermen am Viehmarkt in Trier und vom 28. August bis zum 30. Oktober 2016 im Landesmuseum Mainz.

Bereits im Winter 2015/16 wurden die Zeltlager in Rheinland-Pfalz abgebaut. Heute leben die Flüchtlinge in Orten im ganzen Land. Hier hoffen sie auf Aufnahme, auf ein Leben bei und mit uns oder auf Rückkehr in ihre alte Heimat.

Den Flyxer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen: Flyer ANKUNFT: RHEINLAND-PFALZ