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film, kunst, musik und munkepunkes bar

Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen experimentierten die Künstler des Bauhauses auch mit dem Medium Film. In der Reihe film.ab.bauhaus lädt das Landesmuseum zu einem Abend mit Kurzfilmen, Führungen und Bowle à la Munkepunke.

Auf die heutigen, an perfekte Technik und actiongeladene Handlung ausgerichteten Sehgewohnheiten, mögen die experimentellen Schwarz-weiß Filme der 1920/30er Jahre etwas fremd wirken. Damals zählten sie jedoch zur Avantgarde. Die künstlerischen Kurzfilme, mit einer Länge von drei bis sieben Minuten , sind mit einer gehörigen Portion Humor, Selbstironie oder Skurrilität versetzt und geben einen unterhaltsame Einblick in eine Zeit des geistigen Aufbruchs. Sie zeigen die hellwache Suche der Künstler nach grundlegend neuen Ausdrucksformen, fantastischen Tricks auf der einen und Wahrhaftigkeit auf der anderen Seite.

Bei film.ab.bauhaus wechseln sich ab 17 Uhr in halbstündigen Blöcken Filme und Kurzführungen ab. Einige Künstlerfilme werden live am Klavier begleitet. Gezeigt werden unter anderem die Werke "Lichtspiel schwarz - wie - grau" (1930) von Lazlo Moholy-Nagy, "Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich" (1926, Teil 4) über das Haus Gropius von Richard Paulick und "Vormittagsspuk" (1928) von Hans Richter. Ganz im Stil der 20er Jahre gibt es zwischendurch, davor und danach Bowle, Sekt und Snacks an "Munkepunkes Bowlenbar", inspiriert vom berühmt-berüchtigten Berliner Verleger Alfred Richard Meyer alias "Munkepunke".

Filmvorführungen um 17.30, 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr, Kurzführungen in den Pausen.

Kosten: Museumseintritt, Getränke gehen extra